Ribel war einst das Hauptnahrungsmittel der Rheintaler Bevölkerung. Mit der Modernisierung der Ernährung wäre dieses Kulturgut beinahe unwiederbringlich verschwunden. Der Verein "Rheintaler Ribelmais", ein Zusammenschluss von Produzenten, Verarbeitern und weiteren Interessierten, hat sich dieser regionalen Spezialität angenommen und das traditionelle Produkt erfolgreich weiterentwickelt.
Ein Ziel des Vereins ist die Sicherung der kostbaren Landsorte, denn diese Sorte ist ein Speisemais, der über eine grosse genetische Vielfalt verfügt.
Rheintaler Ribelmais darf nur in den Kantonen St.Gallen (Unter- und Oberrheintal, Werdenberg, Sarganserland) und Graubünden (Herrschaft und Fünf Dörfer) sowie im Fürstentum Liechtenstein angebaut werden.
Ausserdem fördert das Projekt "Rheintaler Ribelmais" die Zusammenarbeit von Landwirtschaft und regionalem Gewerbe. Bauernfamilien wie Verarbeiter sollen eine erhöhte Wertschöpfung erzielen können.
Als einzigartiges, wertvolles Kulturgut ist Rheintaler Ribelmais Werbung für die gesamte Region: Werbung, die alle Sinne anspricht, denn überlieferte wie moderne Ribelgerichte oder Ribelbrote lassen Gourmetherzen höher schlagen.